Die Südtiroler Schwemmalm Ulten: Schneesicher, sonnig und ideal für Familien


Das Ultental mit seiner großartigen Landschaft und den schindelgedeckten Bauernweilern unter dem Ortler zählt zu den ursprünglichsten Tälern Südtirols. Von der Kurstadt Meran westwärts zum Nationalpark Stilfserjoch und dem Ortler erstreckt es sich parallel zum Vinschgau. Es wird auch Tal der Heiligen und der (Stau-)Seen genannt. Wasserreichtum ist die Garantie für guten Schnee, denn so funktioniert bestens die Beschneiung, sollte Frau Holle mal nicht mitspielen. Doch es kann auch mal in einer Nacht drei bis vier Meter Neuschnee geben. Eine Winterwelt für Langläufer, Winter- und Schneeschuh-Wanderer, Rodler und Schlittschuhfans. Auch Bären und Wölfe sind hier zu Hause.

Bild oben: Skilift mit Aussicht © Schwemmalm Ulten

Neben Familien und Naturgenießern zieht es auch Skiläufer und Boarder hierher, die abseits des Alpen-Ballermanns ursprüngliche und „unaufgeregte“ Schneereviere suchen, in denen es einzig und allein um das perfekte Erlebnis auf den Brettern geht. Ein solches ist die Schwemmalm Ulten mit ihren 20 präparierten Abfahrtskilometern zwischen 1.150 und 2.600 Höhenmetern und fünf Kilometer schneesicheren Freeride-Revieren.

Das Skigebiet

Der größte Stausee in der Schwemmalm Ulten

 

Skitourengeher haben im gesamten 40 Kilometer langen Ultental perfekte Möglichkeiten – und absolute Schneesicherheit rund um das Gletschergebiet im Naturpark Stilfserjoch (jeden Dienstag und Donnerstag geführte Schneeschuh-Touren). Langläufer laufen auf der hochalpinen Ultner Panorama-Loipe (12–25 km) der Sonne entgegen. Abseits der Pisten haben Winterwanderer ihre Reviere: am beliebten Ultner Höfeweg, auf der Mariolberger Alm, der Steinrast oder auf der Inneren Schwemmalm. Für Spaß auf Kufen sorgt der Natureislaufplatz in Kuppelwies.

 

 

 

Der Bär lässt aus der Schwemmalm Ulten grüßen

„Wir haben Kapazitäten für bis zu 5.000 Skifahrer am Tag“, meint Franz Holzknecht, der umtriebige Geschäftsführer des Tourismus-Verbandes

 

 

 

 

 

 

„Echt und guat“ steht im Ultental für Gastfreundschaft. In den Hütten bestimmen regionale Lebensmittel, alte Rezepte und lokale Spezialitäten die Menüs. Zur Übernachtung laden Bauernhöfe, Ferienhäuser, Hotels und traditionelle Gasthäuser. Es stehen 1.000 Gästebetten zur Verfügung, das sind wenige. Die Übernachtungsdauer beträgt 4,8 Tage. Franz Holzknecht, Geschäftsführer des Tourismus-Verbandes, bedauert, dass am Tag nur etwa 700 – zwar eher jüngere – Skifahrer auf den Pisten sind. Doch Kapazität für 4.000 bis 5.000 Skifahrer sei vorhanden. Allerdings verzichtet das Gebiet auf großes Après-Ski-Vergnügen. Das wollten die Gäste auch, heißt es, und man fahre damit gut.
Ab 16. Dezember 2017 hat das Skigebiet Schwemmalm Ulten geöffnet.

Info: www.schwemmalm.com

Über Elke Backert

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